Seitenanfang

Sprungmarken

Hauptinhalt

MELDUNG:

23. Oktober 2017
Gemeinsamer Antrag

SPD und LINKE fordern weniger Beigeordnete

"Auch bei den Führungskräften sparen"
Manuel García Limia
Manuel García Limia, Fraktionsvorsitzender SPD
Die beiden Fraktionen im Rat der Stadt Viersen wollen so die Anzahl der Spitzenbeamten reduzieren und stellen daher einen entsprechenden Antrag, der hier im Wortlaut wiedergegeben wird:

"Umstrukturierung der Geschäftsbereiche

Sehr geehrte Frau Anemüller,

die Fraktionen der SPD und DIE LINKE im Rat der Stadt Viersen beantragen

a) die im September 2018 nach Ablauf der Wahlzeit des 1. Beigeordneten freiwerdende Stelle des Beigeordneten für den Geschäftsbereich III nicht wieder zu besetzen,

b) mit Ablauf der o.g. Wahlzeit die Änderung des § 14 Abs. 1 der Hauptsatzung, in dem dort die Zahl 3 auf die Zahl 2 geändert wird,

c) die Verwaltung zu beauftragen, einen Vorschlag zur Verteilung der Geschäftskreise unter Berücksichtigung von zwei Beigeordneten vorzulegen.

Begründung:

Die Haushaltssituation der Stadt Viersen ist unverändert kritisch. Vor diesem Hintergrund wurden bereits zahlreiche Stellen in der Verwaltung gekürzt. Die Kürzung von Stellen erfolgte in der Vergangenheit i.d.R. im operativen Bereich, Führungskräfte waren davon nicht betroffen.
Die benannten Fraktionen im Rat der Stadt Viersen sind der festen Überzeugung, dass die Einsparung einer Beigeordnetenstelle einen erheblichen Beitrag zur Haushaltsentspannung leistet. Darüber hinaus halten die Fraktionen die zusätzliche Arbeitsbelastung für den dann verkleinerten Verwaltungsvorstand für vertretbar, da das entsprechende Modell auch in anderen Städten vergleichbarer Größenordnung vorzufinden ist.

gez. Manuel Garcia Limia, Fraktionsvorsitzender der SPD

gez. Christoph Saßen, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE"