Pressespiegel:
SPD: Ortsverbände mehr einbeziehen (RP-Online 17.09.2011)
Zustimmung findet die vom SPD-Bundesvorstand geplante Parteireform beim Ortsverband der Viersener Sozialdemokraten. Das ist das Ergebnis der aktuellen Mitgliederversammlung, die jetzt in der Geschäftsstelle des AWO-Ortsvereins in Viersen stattfand. Mirjam Hufschmidt, stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, stellte das Grundsatzpapier der Bundespartei vor, nach dem geplant ist, die Ortsverbände mehr einzubeziehen. "Das ist ein Zeichen für die Wichtigkeit der Ortsverbände. Sie sind die Keimzelle der Politik und werden auf diesem Weg gestärkt. Die Willensbildung von unten nach oben wird dadurch klar hervorgehoben", sagte Michael Lambertz, Vorsitzender des SPD in Viersen.Die Themen, die im Dezember in Berlin zur Abstimmung kommen sollen, standen im Mittelpunkt der Viersener Versammlung. Ein Kernthema: Man möchte die Mitglieder stärker zur Mitgestaltung aufrufen aber auch Nicht-Mitglieder vermehrt einbinden. "Wir können dadurch Potenziale gewinnen und neue Wege gehen. Bürger werden animiert, Politik mit zu gestalten. Natürlich sollen es Personen sein, die uns in der Denke nahe stehen. Allerdings ist klar, dass Nicht-Mitglieder keine Mandatsträger werden können", betonte Lambertz. Er verwies nochmals auf die Möglichkeit der bis zu zweijährigen Gastmitgliedschaft, die bei der Viersener SPD angeboten wird. Ehrenamtliche Arbeit erleichtern, der Ausbau der Bildungsarbeit innerhalb der Partei, die Möglichkeit der Entlastung über den Kreisverband, der Aufgaben wie zum Beispiel die Kassenbuchführung für einen Ortsverband übernehmen kann – die einzelnen Vorschläge aus Berlin wurden allesamt diskutiert. "Unsere Ergebnisse nehmen wir mit zum Kreisparteitag und von da aus gehen sie weiter", informierte Lambertz. Es sei gut, dass die Ortsvereine so gefragt würden. Das sei ein positives Signal.




